JF Zeltlager am 23.07.2017

Klatschend wurden sie innerhalb der Burgmauern empfangen, doch konnten sich die Bürger überhaupt vorstellen, welchen Strapazen die Jugendlichen noch wenige Stunden vorher ausgesetzt waren?

Früh morgens ging es los. Die 5 Veteranen, unterstützt durch vier neue noch unerprobten Gefährten, machten sich auf nach Zirndorf, um dort für zwei Tage ihre Zelte aufzuschlagen. Dort angekommen, wurden sie nach einer kurzen Stärkung losgeschickt sich den Herausforderungen zu stellen, die sie auf ihrem Weg erwarten mögen.

Unter der glühenden Sonne erreichten sie nach kurzer Zeit eine Engstelle. Alle mussten dicht gedrängt gemeinsam ihre Leichtfüßigkeit unter Beweis stellen. Dieses Hindernis konnte schnell überwunden werden, aber sogleich wurde die Gruppe erneut aufgehalten. Ein Weiterkommen war nur mit der richtigen Lösung eines Rätsels möglich. Nach einigem Kopfzerbrechen konnte der Weg fortgesetzt werden, doch sogleich wurde der Weg von einem zerstörten Bildnis blockiert. Nur richtig zusammen gesetzt war der Weg wieder frei. Wegelagerer, die Hilfe bei einer Schätzaufgabe benötigten, waren kein Hindernis. Doch dann war es an der Gruppe das schwarze Biest zu bändigen. Mit viel Geschrei, aber in kürzester Zeit war die Bestie zu Boden gerungen. Nachdem ein gigantisches Spinnennetz durchdrungen war, wurden in absoluter Dunkelheit verschiedene Geräte ohne Probleme ertastet.

Diese Herausforderungen gemeistert, wurde sich gestärkt und im Badehaus entspannt, bis es Zeit war zu nächtigen.

Nach einer stürmischen Nacht war noch Zeit für ein kurzes Frühstück, bevor man sich im Umgang mit einem stählernen Ross beweisen und seine Wurfkünste demonstrieren musste.

Lautes Gegröle erschallte dann, als klar war, dass die tapferen Helden aus Egersdorf-Wachendorf die Herausforderungen am besten gemeistert haben und erneut als Sieger nach Hause reisen durften, wo sie zurecht gebührend empfangen wurden.

Text: Corbinian T.